MRSA infizierte Wunde mit Manuka Honig behandeln - Medihoney Medizinischer Honig ist wirksam bei MRSA-infizierten Wunden

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MRSA - sogenannte Krankenhausbakterien

MRSA ist die Abkürzung für Methicillin-resistente Staphylococcus aureus. Ein Erreger, der weltweit vor allem in Kliniken eine Gefahr darstellt. Die Bezeichnung Staphylococcus stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Traubenkugel“, da es sich bei diesem Erreger um ein kugelförmiges, in Traubenform angeordnetes Bakterium handelt.

Staphylococcus aureus ist ein weit verbreiteter Besiedler der Haut, der hitzebeständig und gegen Austrocknung sehr widerstandsfähig ist und durch den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen werden kann (z. B. durch die Hände von MRSA-besiedelten Personen). Einrichtungen wie z. B. Altenheime, Krankenhäuser, Reha-Kliniken, ambulante Dienste sowie öffentliche Duschen bieten dem Keim günstige Bedingungen, um sich zu vermehren. Ebenso kann MRSA über kontaminierte Gegenstände wie Katheter, Atemschläuche, medizinischen Geräte (die bei Operation angewendet werden) übertragen werden, da er hier sehr gut haftet. Eine Ansteckungsgefahr besteht auch über Flüssigkeiten (Leitungswasser). Das Bakterium weißt zusätzlich Resistenzen gegenüber einer Reihe von Antibiotika auf und ist somit schwer zu behandeln.

Bei den meisten Menschen lässt sich die Infektion in den oberen Atemwegen, das heißt im Nasen- und Rachenbereich, auf offenen Wunden (z.B. Operationsnarben) sowie im Rektalbereich nieder.
Für gesunde Menschen stellt Staphylococcus aureus keine Gefahr dar. Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus muss nicht bei jedem Menschen ausbrechen. Das MRSA-Bakterium kann im Körper getragen werden, ohne Symptome aufzuzeigen, jedoch andere Menschen infizieren. Bei MRSA-besiedelten Personen kann es auch Monate später (z. B. bei entlassenen Patienten, die sich im Krankenhaus infiziert haben und die Keime in ihre Wohnung einschleppen) zu einer Infektion und zu Symptomen kommen. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann MRSA lebensbedrohliche Krankheiten wie Lungenentzündung, Sepsen, Muskelerkrankungen, Wundinfektionen in Form von vereiterten Wunden oder schlimmstenfalls ein TSS (Toxisches Schock-Syndrom) auslösen.

Staphylococcus aureus ist nicht nur auf den Menschen beschränkt. 2007 wurde eine Studie auf einer kanadischen Schweinefarm durchgeführt, die auf eine eindeutige Übertragung zwischen Mensch und Tier hinweist.


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